Aufgaben der Aufsichtsbehörde/Heimaufsicht

Aufsichtsbehörde nach dem SbStG/Heimaufsicht des Kreises Dithmarschens

Die Hauptaufgaben der Heimaufsicht sind die Beratung und Überwachung der Pflegeeinrichtungen in Dithmarschen. Hierfür richtet sich die Heimaufsicht nach dem Selbstbestimmungsstärkungsgesetz, dass am 01.08.2009 das Heimgesetz abgelöst hat.

Nach diesem Gesetz müssen die Würde sowie die Interessen und Bedürfnisse der Bewohner der Einrichtungen vor Beeinträchtigungen geschützt werden. Die Selbstständigkeit, die Selbstbestimmung und die Selbstverantwortung der Bewohner sollen gewahrt und gefördert werden.

Die Pflichten, welche der Träger der Einrichtung gegenüber den Bewohnern hat, müssen gesichert werden. Sowohl die Betreuungs- und Pflege- als auch die Wohnqualität sollen dabei dem allgemein anerkannten Stand der fachlichen Erkenntnisse entsprechen.

Die Aufgabe der Heimaufsicht liegt in der Beratung von

  • Heimbewohnern, Angehörigen und Betreuern
  • sowie von Heimträgern, Heimleitern, Pflegedienstleitern, Pflegekräften, Investoren und zukünftigen Heimbetreibern

Ebenfalls überwacht die Heimaufsicht, dass in allen Einrichtungen

  • die quantitative und qualitative Mindestausstattung in baulicher und personeller Hinsicht,
  • sowie die pflegerische, ärztliche und soziale Betreuung einschließlich hygienischer Belange erreicht und dauerhaft sichergestellt wird.

Die Überprüfung dieser Anforderungen erfolgt durch unangemeldete Heimprüfungen am Tag, aber auch in der Nacht, um einen realistischen Eindruck der Verhältnisse vor Ort zu bekommen.

Dabei prüft ein Team, bestehend aus einer Pflegefachkraft und einer Verwaltungsfachkraft die Einrichtung.

Die Heimaufsicht ist hierbei die Kontrollinstanz, die darauf achtet, dass es zu keinem Stillstand in den Einrichtungen kommt. Somit wird auch die Weiterentwicklung gefördert. Die Arbeit der Heimaufsicht soll helfen, dass die Lebensqualität aller Heimbewohner in Dithmarschen dauerhaft und einheitlich auf einem hohen Standard ist und dort gehalten wird.